Parodontitis

Erfah­ren Sie, was Par­odon­ti­tis ist, wie sie ent­steht und wel­che ers­ten Anzei­chen Sie ernst neh­men soll­ten. Hier fin­den Sie wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zum Schutz Ihres Zahn­fleischs.

Was ist Parodontitis und wie erkennt man sie?

Par­odon­ti­tis ist eine chro­ni­sche, ent­zünd­li­che Erkran­kung des Zahn­hal­te­ap­pa­rats. Sie ent­wi­ckelt sich meist schlei­chend aus einer unbe­han­del­ten Zahn­fleisch­ent­zün­dung (Gin­gi­vi­tis) und bleibt im Anfangs­sta­di­um oft unbe­merkt. Dabei betrifft die Ent­zün­dung nicht nur das Zahn­fleisch, son­dern auch das Gewe­be und den Kno­chen, die Ihre Zäh­ne sta­bil im Kie­fer hal­ten.

Mit der Zeit ent­ste­hen soge­nann­te Zahn­fleisch­ta­schen, in denen sich Bak­te­ri­en ver­meh­ren und das Gewe­be wei­ter angrei­fen. Ohne Behand­lung kann es zu einem fort­schrei­ten­den Abbau des Kie­fer­kno­chens und letzt­lich zu Zahn­ver­lust kom­men.

Was sind typische Symptome einer Parodontitis?

  • Zahn­fleisch­blu­ten

    Beson­ders beim Zäh­ne­put­zen oder beim Kau­en wei­cher Lebens­mit­tel

  • Gerö­te­tes, geschwol­le­nes oder emp­find­li­ches Zahn­fleisch

    Ers­te Anzei­chen einer chro­ni­schen Ent­zün­dung

  • Zahn­fleisch­rück­gang

    Die Zäh­ne wir­ken län­ger, emp­find­li­che Zahn­häl­se lie­gen frei, man erkennt „dun­ke­le Drei­ecke“ unten am Zahn

  • Mund­ge­ruch oder unan­ge­neh­mer Geschmack

    Ver­ur­sacht durch Bak­te­ri­en in Zahn­fleisch­ta­schen

  • Zahn­lo­cke­rung oder Ver­än­de­rung der Zahn­stel­lung

    Bei fort­ge­schrit­te­ner Par­odon­ti­tis

  • Schmer­zen oder Span­nungs­ge­fühl im Kie­fer

    Beson­ders beim Kau­en oder bei Druck

Nicht alle Sym­pto­me müs­sen gleich­zei­tig auf­tre­ten. In vie­len Fäl­len ver­läuft die Erkran­kung zunächst nahe­zu beschwer­de­frei. Umso wich­ti­ger ist eine regel­mä­ßi­ge zahn­ärzt­li­che Kon­trol­le, bei der auch das Zahn­fleisch sys­te­ma­tisch unter­sucht wird.

Habe ich Parodontitis? Typische Fragen, die viele Betroffene sich stellen

Stel­len Sie sich häu­fig eine oder meh­re­re der fol­gen­den Fra­gen?

  • War­um blu­tet mein Zahn­fleisch beim Put­zen?

  • Was bedeu­ten die dunk­len Stel­len unten am Zahn?

  • War­um füh­len sich mei­ne Zäh­ne locker an?

  • Wie­so habe ich häu­fig Mund­ge­ruch?

  • War­um zieht sich mein Zahn­fleisch immer wei­ter zurück?

  • Wie­so ist hei­ße oder kal­te Geträn­ke trin­ken schmerz­haft?

Junge Frau greift sich an die Wange, weil sie offensichtlich Zahnschmerzen hat.
Zahn­schmer­zen kön­nen ein Warn­zei­chen für Par­odon­ti­tis sein.

Wenn Ihnen eine oder meh­re­re die­ser Fra­gen bekannt vor­kom­men, ist es Zeit, genau­er hin­zu­se­hen, denn all das kön­nen Hin­wei­se auf eine Par­odon­ti­tis sein. Je frü­her sie erkannt wird, des­to bes­ser lässt sie sich stop­pen.

Des­we­gen: Ver­ein­ba­ren Sie bei Ver­dacht jetzt einen Ter­min bei Zahn­arzt Leh­nert in Don­z­dorf, ihr regio­na­ler Ansprech­part­ner für moder­ne und siche­re Zahn­fleisch­be­hand­lun­gen.

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Warum Parodontitis nicht nur Ihre Zähne bedroht

Par­odon­ti­tis ist nicht nur ein loka­les Pro­blem im Mund­raum, sie kann auch Aus­wir­kun­gen auf Ihre All­ge­mein­ge­sund­heit haben. Die ent­zünd­li­chen Pro­zes­se und die Viel­zahl an Bak­te­ri­en, die dabei frei­ge­setzt wer­den, gelan­gen über die Blut­bahn in den gesam­ten Kör­per.

Aktu­el­le Stu­di­en erfor­schen Zusam­men­hän­ge zwi­schen Par­odon­ti­tis und ver­schie­de­nen chro­ni­schen Erkran­kun­gen, dar­un­ter:

  • Dia­be­tes

    Par­odon­ti­tis kann den Blut­zu­cker­spie­gel nega­tiv beein­flus­sen und umge­kehrt begüns­tigt ein schlech­ter Blut­zu­cker­spie­gel das Fort­schrei­ten der Zahn­fleisch­ent­zün­dung.

  • Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen

    Ent­zünd­li­che Boten­stof­fe aus dem Mund­raum ste­hen im Ver­dacht, Arte­ri­en­ver­kal­kung (Arte­rio­skle­ro­se) und damit Herz­in­fark­te oder Schlag­an­fäl­le zu för­dern.

  • Früh­ge­bur­ten & Schwan­ger­schafts­kom­pli­ka­tio­nen

    Unter­su­chun­gen haben gezeigt, dass bei schwan­ge­ren Frau­en mit einer Par­odon­ta­l­er­kran­kun­gen ein bis zu 7,5fach höhe­res Risi­ko für eine Fehl­ge­burt oder die Geburt eines Kin­des mit redu­zier­tem Geburts­ge­wicht besteht.

Daher gilt: Wer sei­ne Mund­ge­sund­heit stärkt, unter­stützt gleich­zei­tig auch die Gesund­heit des gesam­ten Kör­pers.

Welche Formen der Parodontitis gibt es?

Nicht jede Par­odon­ti­tis ver­läuft gleich. Um die Erkran­kung gezielt behan­deln zu kön­nen, unter­schei­den Zahnärzt:innen heu­te zwi­schen ver­schie­de­nen Sta­di­en und Schwe­re­gra­den. Die­se Ein­tei­lung basiert auf dem soge­nann­ten Sta­ging & Gra­ding-Sys­tem, das inter­na­tio­nal aner­kannt ist.

Stadien der Erkrankung (Staging)

Die Sta­di­en­ein­tei­lung beschreibt, wie weit die Par­odon­ti­tis bereits fort­ge­schrit­ten ist, von begin­nend bis schwer:

  • Sta­di­um I (Initi­al)

    Leich­ter Kno­chen­ab­bau, Zahn­fleisch­blu­ten, kaum Beschwer­den

  • Sta­di­um II (Mode­rat)

    Ver­tief­te Zahn­fleisch­ta­schen, begin­nen­de Zahn­lo­cke­rung mög­lich

  • Sta­di­um III (Fort­ge­schrit­ten)

    Deut­li­cher Kno­chen­ver­lust, Zäh­ne kön­nen sich ver­schie­ben

  • Sta­di­um IV (Kom­plex)

    Mas­si­ve Locke­rung meh­re­rer Zäh­ne, ein­ge­schränk­te Kau­funk­ti­on

Schweregrade der Erkrankung (Grading)

Das soge­nann­te Gra­ding beschreibt, wie aggres­siv die Erkran­kung ver­läuft und wie hoch das Risi­ko für ein schnel­les Fort­schrei­ten ist. Dabei wer­den auch indi­vi­du­el­le Fak­to­ren wie Rau­chen, Dia­be­tes oder Gene­tik berück­sich­tigt:

  • Grad A

    lang­sam fort­schrei­tend

  • Grad B

    mode­rat fort­schrei­tend

  • Grad C

    schnell fort­schrei­tend

Die­se Ein­tei­lung hilft Ihrer Zahn­ärz­tin oder Ihrem Zahn­arzt, die The­ra­pie opti­mal auf Ihre Situa­ti­on abzu­stim­men.

Auf vier Grafiken sieht man wie ein Zahn nach und nach loser im Zahnfleisch liegt und zum Schluss anfängt zu wackeln.
So ent­wi­ckelt sich Par­odon­ti­tis: von gesun­dem Zahn­fleisch über ers­te Ent­zün­dungs­zei­chen bis zum fort­ge­schrit­te­nen Abbau des Zahn­hal­te­ap­pa­rats.

Sie möch­ten wis­sen, in wel­chem Sta­di­um Ihre Par­odon­ti­tis ist?

Wir füh­ren eine fun­dier­te Dia­gnos­tik durch, ein ers­ter Schritt zu gesun­der Mund­ge­sund­heit.
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Wann ist eine Parodontalbehandlung nötig?

Eine Par­odon­tal­be­hand­lung wird dann not­wen­dig, wenn sich die Par­odon­ti­tis nicht mehr allein durch bes­se­re Mund­hy­gie­ne stop­pen lässt. Spä­tes­tens bei dau­er­haft ver­tief­ten Zahn­fleisch­ta­schen ist ärzt­li­ches Ein­grei­fen gebo­ten, denn unbe­han­delt schrei­tet die Erkran­kung wei­ter vor­an.

Ab wann spricht man von Behandlungsbedarf?

Die Ent­schei­dung zur The­ra­pie basiert auf einer struk­tu­rier­ten par­odon­ta­len Dia­gnos­tik, ins­be­son­de­re auf der soge­nann­ten Son­die­rungs­tie­fe (Zahn­fleisch­ta­schen­tie­fe):

  • Ab 4 Mil­li­me­tern Taschen­tie­fe

    liegt eine behand­lungs­be­dürf­ti­ge Par­odon­ti­tis vor

  • In Kom­bi­na­ti­on mit Blu­ten auf Son­die­ren, Zahn­lo­cke­rung oder Kno­chen­ab­bau

    wird die Par­odon­tal­the­ra­pie not­wen­dig

  • Auch sys­te­mi­sche Risi­ko­fak­to­ren wie Dia­be­tes oder Niko­tin­ab­hän­gig­keit

    erhö­hen die Dring­lich­keit einer Behand­lung

Der ers­te Schritt ist dabei meist eine aus­führ­li­che Par­odon­tal­sta­tus-Erhe­bung durch Ihre Zahn­ärz­tin oder Ihren Zahn­arzt.

Früh erkannt, besser behandelbar

Je frü­her eine Par­odon­ti­tis behan­delt wird, des­to bes­ser die Hei­lungs­chan­cen. Ziel der Par­odon­tal­be­hand­lung ist es, die Ent­zün­dung zu stop­pen, Zäh­ne zu erhal­ten und das Risi­ko für Fol­ge­er­kran­kun­gen zu sen­ken.

Fra­gen Sie sich, ob bei Ihnen eine Par­odon­tal­be­hand­lung nötig ist?
Bei Zahn­arzt Leh­nert in Don­z­dorf füh­ren wir eine prä­zi­se Dia­gnos­tik und indi­vi­du­el­le Bera­tung durch. Jetzt Ter­min ver­ein­ba­ren für den lang­fris­ti­gen Erhalt Ihrer Zäh­ne.

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Warum entsteht Parodontitis überhaupt?

Par­odon­ti­tis ent­steht nicht über Nacht, son­dern ent­wi­ckelt sich meist schlei­chend aus einer unbe­han­del­ten Zahn­fleisch­ent­zün­dung (Gin­gi­vi­tis). Der Aus­lö­ser: bak­te­ri­el­le Zahn­be­lä­ge. Ent­schei­dend ist aber, wie der Kör­per dar­auf reagiert. Denn die Par­odon­ti­tis ist eine chro­ni­sche Ent­zün­dung des Zahn­hal­te­ap­pa­rats, die durch eine gestör­te Balan­ce zwi­schen Bak­te­ri­en und kör­per­ei­ge­ner Abwehr ent­steht.

Die biologischen Ursachen der Erkrankung

Im Mund­raum leben zahl­rei­che Bak­te­ri­en, vie­le davon sind harm­los. Pro­ble­ma­tisch wird es, wenn sich krank­ma­chen­de Kei­me in Zahn­be­lä­gen ver­meh­ren und tief unter das Zahn­fleisch wan­dern. Dort lösen sie eine dau­er­haf­te Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on aus.

Die wich­tigs­ten bio­lo­gi­schen Pro­zes­se im Über­blick:

  • Zahn­stein und Plaquebak­te­ri­en als Ent­zün­dungs­ur­sa­che

    Bak­te­ri­el­le Zahn­be­lä­ge set­zen Stoff­wech­sel­pro­duk­te frei, die das Zahn­fleisch rei­zen

  • Kör­per­ei­ge­ne Abwehr wird zur Gefahr

    Das Immun­sys­tem ver­sucht, die Bak­te­ri­en zu bekämp­fen. Dabei ent­ste­hen jedoch ent­zünd­li­che Pro­zes­se, die lang­fris­tig das Gewe­be und den Kie­fer­kno­chen angrei­fen

  • Bil­dung tie­fer Zahn­fleisch­ta­schen

    Die Ent­zün­dung führt zur Ablö­sung des Zahn­fleischs vom Zahn. Es ent­ste­hen Spal­ten, in denen sich wei­te­re Kei­me ansie­deln

  • Abbau von Stütz­ge­we­be

    Wird nicht ein­ge­grif­fen, zer­stört die Ent­zün­dung nach und nach Bin­de­ge­we­be und Kno­chen. Der Zahn ver­liert an Halt.

Warum bekommt man Parodontitis? Typische Auslöser und Risikofaktoren erklärt

Neben der bak­te­ri­el­len Haupt­ur­sa­che gibt es zahl­rei­che indi­vi­du­el­le Risi­ko­fak­to­ren, die das Auf­tre­ten und Fort­schrei­ten einer Par­odon­ti­tis deut­lich begüns­ti­gen. Wer die eige­nen Risi­ken kennt, kann gezielt vor­beu­gen und geziel­te Maß­nah­men ergrei­fen, um Zahn­fleisch und Zahn­hal­te­ap­pa­rat zu schüt­zen.

Wichtige Risikofaktoren, von Lebensstil bis Genetik

Bestimm­te Lebens­ge­wohn­hei­ten und gene­ti­sche Ver­an­la­gun­gen kön­nen die Anfäl­lig­keit für Par­odon­ti­tis erheb­lich erhö­hen.

  • Rau­chen

    Tabak­kon­sum zählt zu den größ­ten Risi­ko­fak­to­ren. Rau­che­rin­nen und Rau­cher ent­wi­ckeln deut­lich häu­fi­ger und schwe­re­re For­men von Par­odon­ti­tis, zudem ver­läuft die Erkran­kung oft unbe­merkt, da typi­sche Warn­si­gna­le wie Zahn­fleisch­blu­ten aus­blei­ben.

  • Chro­ni­scher Stress

    Dau­er­haf­ter psy­chi­scher Druck schwächt das Immun­sys­tem und begüns­tigt chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen im Kör­per, dar­un­ter auch Par­odon­ti­tis.

  • Ungüns­ti­ge Mund­hy­gie­ne

    Wer Zäh­ne und Zahn­zwi­schen­räu­me nicht regel­mä­ßig und gründ­lich rei­nigt, för­dert die Bil­dung bak­te­ri­el­ler Belä­ge.

  • Unaus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung

    Ein Man­gel an Vit­ami­nen, ins­be­son­de­re Vit­amin C und D, kann die Immun­ab­wehr beein­träch­ti­gen und die Rege­ne­ra­ti­on des Zahn­fleischs erschwe­ren.

  • Über­ge­wicht

    Adi­po­si­tas steht in Zusam­men­hang mit einem erhöh­ten Ent­zün­dungs­ni­veau im Kör­per, dar­un­ter auch im Bereich des Zahn­hal­te­ap­pa­rats.

  • Medi­ka­men­te

    Bestimm­te Arz­nei­mit­tel wie Anti­de­pres­si­va, Blut­druck­sen­ker oder Che­mo­the­ra­peu­ti­ka kön­nen die Spei­chel­pro­duk­ti­on hem­men oder Zahn­fleisch­ver­än­de­run­gen begüns­ti­gen.

Genetische und körperliche Risikofaktoren

  • Gene­ti­sche Ver­an­la­gung

    Eine fami­liä­re Häu­fung kann auf eine erb­lich beding­te Schwä­che im Abwehr­sys­tem hin­wei­sen. Die­se erhöht das Risi­ko für ent­zünd­li­che Erkran­kun­gen des Zahn­hal­te­ap­pa­rats, selbst bei guter Mund­hy­gie­ne.

  • Dia­be­tes mel­li­tus

    Men­schen mit Dia­be­tes haben ein dop­pelt erhöh­tes Risi­ko für Par­odon­ti­tis und umge­kehrt kann eine unbe­han­del­te Par­odon­ti­tis die Blut­zu­cker­ein­stel­lung erschwe­ren. Eine gute zahn­ärzt­li­che Betreu­ung ist hier beson­ders wich­tig.

  • Zahn­fehl­stel­lun­gen und schlecht sit­zen­der Zahn­ersatz (Fül­lun­gen, Kro­nen, Teil­pro­the­sen)

    Schmutz­ni­schen, in denen sich Plaque leicht fest­setzt, kön­nen die Ent­ste­hung von Ent­zün­dun­gen för­dern.

  • Zahn­wur­zel­ent­zün­dung

    Das Zahn­mark (Pul­pa) und der Zahn­hal­te­ap­pa­rat sind über die Wur­zel­spit­ze ver­bun­den. So kann eine Zahn­wur­zel­ent­zün­dung (z. B. durch Kari­es) eine Par­odon­ti­tis aus­lö­sen oder umge­kehrt.

  • Hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen

    Schwan­ger­schaft, Wech­sel­jah­re oder Puber­tät brin­gen hor­mo­nel­le Schwan­kun­gen mit sich, die das Zahn­fleisch emp­find­li­cher gegen­über Rei­zun­gen machen.

  • Alter

    Mit zuneh­men­dem Alter steigt das Risi­ko, vor allem, wenn bereits chro­ni­sche Vor­er­kran­kun­gen bestehen.

Bei einer Person werden mit einem Gerät Blutzuckerwerte am Finger gemessen.
Dia­be­tes und Par­odon­ti­tis ste­hen in enger Wech­sel­wir­kung: Eine gute zahn­ärzt­li­che Betreu­ung hilft, bei­de Erkran­kun­gen bes­ser in den Griff zu bekom­men.

Welche Folgen kann eine unbehandelte Parodontitis haben?

Par­odon­ti­tis kann weit mehr als nur Zäh­ne gefähr­den: Erfah­ren Sie, wie die Par­odon­ti­tis Erkran­kung mit Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Dia­be­tes und ande­ren Volks­krank­hei­ten zusam­men­hängt und war­um Früh­erken­nung so wich­tig ist.

Zahnverlust, Knochenabbau, Ästhetikprobleme & Co.

Unbe­han­del­te Par­odon­ti­tis kann nicht nur zu Zahn­ver­lust füh­ren, son­dern auch den Kie­fer­kno­chen abbau­en und das Lächeln sicht­bar ver­än­dern.

  • Zahn­lo­cke­rung, Zahn­wan­de­run­gen und Zahn­ver­lust

    Durch den Abbau des Zahn­hal­te­ap­pa­rats ver­lie­ren die Zäh­ne zuneh­mend an Sta­bi­li­tät. Das führt nicht nur zu Zahn­wan­de­run­gen, son­dern auch zu Zahn­ver­lust.

  • Kie­fer­kno­chen­ab­bau

    Die Ent­zün­dung greift mit der Zeit auf den umlie­gen­den Kno­chen über. Die Fol­ge: Rück­bil­dung des Kie­fer­kno­chens, die sich auch auf spä­te­re Zahn­ersatz-Lösun­gen aus­wirkt.

  • Beein­träch­ti­gung der Ästhe­tik

    Biss­ver­än­de­run­gen, Zahn­ver­schie­bun­gen, Lücken und zurück­wei­chen­des Zahn­fleisch füh­ren nicht nur zu funk­tio­nel­len Pro­ble­men, son­dern auch zu sicht­ba­ren ästhe­ti­schen Ein­schrän­kun­gen.

  • Schlech­ter Atem und chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen

    Die andau­ern­de bak­te­ri­el­le Besie­de­lung ver­ur­sacht häu­fig einen unan­ge­neh­men Mund­ge­ruch und kann das Immun­sys­tem dau­er­haft belas­ten.

  • Zahn­mark­ent­zün­dung (Pul­pi­tis)

    Brei­tet sich die Par­odon­ti­tis auf das Zahn­in­ne­re aus, ent­zün­det sich das Zahn­mark. In vie­len Fäl­len lässt sich der betrof­fe­ne Zahn dann nicht mehr ret­ten.

  • Abs­zess­bil­dung

    Im ent­zün­de­ten Gewe­be kann sich Eiter ansam­meln. Es ent­steht ein schmerz­haf­ter Abs­zess, der schnellst­mög­lich behan­delt wer­den muss.

Welche Auswirkungen hat Parodontitis auf die Allgemeingesundheit?

Par­odon­ti­tis bleibt nicht auf den Mund­raum beschränkt. Ein Teil der Bak­te­ri­en oder deren Stoff­wech­sel­pro­duk­te gelan­gen ins Blut und über die Blut­bahn in den Kör­per zu den ein­zel­nen Orga­nen. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en bele­gen Wech­sel­wir­kun­gen mit sys­te­mi­schen Erkran­kun­gen.

  • Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen

    Par­odon­ta­le Ent­zün­dun­gen gel­ten als Risi­ko­fak­tor für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall, da Bak­te­ri­en und Ent­zün­dungs­bo­ten­stof­fe in den Blut­kreis­lauf gelan­gen.

  • Bak­te­ri­el­le Endo­kar­di­tis

    Bei bestimm­ten Vor­er­kran­kun­gen kann eine Par­odon­ti­tis das Risi­ko einer Ent­zün­dung der Her­zin­nen­haut (Endo­kar­di­tis) erhö­hen, ins­be­son­de­re, wenn Bak­te­ri­en über die Blut­bahn ins Herz gelan­gen.

  • Risi­ko­fak­tor für Dia­be­ti­ker

    Schlecht ein­ge­stell­ter Blut­zu­cker ver­schlech­tert die Par­odon­tal­ge­sund­heit, unbe­han­del­te Par­odon­ti­tis erschwert wie­der­um die Dia­be­tes­ein­stel­lung.

  • Früh­ge­bur­ten und Schwan­ger­schafts­kom­pli­ka­tio­nen

    Ent­zünd­li­che Pro­zes­se im Mund kön­nen sich nega­tiv auf den Schwan­ger­schafts­ver­lauf aus­wir­ken.

  • Atem­wegs­er­kran­kun­gen

    Bak­te­ri­en, die eine Par­odon­ti­tis aus­lö­sen, kön­nen in die Lun­ge gelan­gen und dort Ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen. Dies kann Atem­wegs­er­kran­kun­gen wie COPD ver­schlim­mern oder sogar eine Lun­gen­ent­zün­dung begüns­ti­gen. Auch Asth­ma und Schlaf­apnoe kön­nen durch Par­odon­ti­tis nega­tiv beein­flusst wer­den.

Dis­clai­mer: Bit­te beach­ten Sie: Die bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen die­nen nur zur all­ge­mei­nen Ori­en­tie­rung und sind kein Ersatz für pro­fes­sio­nel­le medi­zi­ni­sche Bera­tung, Dia­gno­se oder Behand­lung. Es wird emp­foh­len, immer den Rat eines qua­li­fi­zier­ten Zahn­arz­tes bzw. Gesund­heits­dienst­leis­ters ein­zu­ho­len, bevor Sie auf­grund von hier bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen eine Ent­schei­dung über Ihre Gesund­heit oder medi­zi­ni­sche Behand­lung tref­fen. Auch wenn wir uns bemü­hen, genaue und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen bereit­zu­stel­len, über­neh­men wir kei­ne Gewähr für die Rich­tig­keit, Zuver­läs­sig­keit, Eig­nung oder Ver­füg­bar­keit in Bezug auf die bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen, Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen oder damit ver­bun­de­ne Gra­fi­ken. Jeg­li­che Ver­wen­dung oder Abhän­gig­keit von sol­chen Infor­ma­tio­nen liegt daher aus­schließ­lich in Ihrer eige­nen Ver­ant­wor­tung.

Frühzeitig handeln!

Für Ihre Zahngesundheit und Ihr Wohlbefinden

Je frü­her eine Par­odon­ti­tis erkannt wird, des­to bes­ser sind die Behand­lungs­aus­sich­ten. Wenn Sie ers­te Anzei­chen wie Zahn­fleisch­blu­ten, Mund­ge­ruch oder Zahn­lo­cke­run­gen bemer­ken, soll­ten Sie nicht zögern. Las­sen Sie Ihr Zahn­fleisch regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren und schüt­zen Sie Ihre Zäh­ne lang­fris­tig mit einer geziel­ten Par­odon­tal­be­hand­lung in Ihrer Zahn­arzt­pra­xis in Don­z­dorf.

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