Häufige Fragen zu Parodontitis

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Parodontitis, Behandlung und Vorsorge. Finden Sie schnell die passenden Antworten zu Ihren Anliegen.

Was bedeutet Paradontologie?

Parodontologie bedeutet wörtlich: „Die Lehre vom (Gewebe) neben dem Zahn“, gemeint ist der Zahnhalteapparat, also das Zahnfleisch, der Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Bindegewebe, die gemeinsam den Zahn stabilisieren. Die Parodontologie befasst sich demnach mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen wie Parodontitis, um den festen Halt Ihrer Zähne langfristig zu sichern.

Ist eine Parodontalbehandlung schmerzhaft?

Nein, in der Regel nicht. Die Parodontitisbehandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie während des Eingriffs keine Schmerzen verspüren. Nach der Behandlung kann es zu leichten Druckgefühlen oder Schmerzen kommen, die jedoch mit handelsüblichen Schmerzmitteln gut behandelbar sind. Dank moderner, schonender Verfahren verläuft die Therapie bei uns besonders gewebeschonend und oft nahezu schmerzfrei. Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen.

Zahlt die Krankenkasse eine Parodontalbehandlung?

Ja, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für die klassische Parodontitisbehandlung inklusive Vor- und Nachsorge. Dazu zählen:

  • Vorbehandlung

    Professionelle Zahnreinigung und Entfernung harter Beläge (Zahnstein)

  • Hauptbehandlung

    Tiefenreinigung unterhalb des Zahnfleischrands (meist mit Hand- oder Ultraschallinstrumenten)

  • Nachbehandlung (UPT)

    Regelmäßige Nachsorge im Rahmen der unterstützenden Parodontitistherapie

  • Früherkennung

    Der Parodontal-Screening-Index (PSI) zur Diagnose wird alle zwei Jahre bezahlt

Für gesetzlich Versicherte sind diese Leistungen Teil des Leistungskatalogs vorausgesetzt, der Behandlungsplan wurde genehmigt.

Welche Parodontitis-Leistungen übernimmt die Krankenkasse nur teilweise?

Nicht alle modernen oder erweiterten Verfahren sind Kassenleistungen. Dazu zählen z. B.:

  • Lasertherapie

    Schonende, aber meist privat zu zahlende Behandlung

  • Knochenaufbau & regenerative Verfahren

    Komplexere Eingriffe wie Membran-Techniken oder gesteuerte Geweberegeneration (GTR)

  • Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

    Zusatzleistungen, die medizinisch sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig sind

  • Früherkennung

    Der Parodontal-Screening-Index (PSI) zur Diagnose wird alle zwei Jahre bezahlt

Wir klären Sie vorab transparent über mögliche Kosten auf und helfen Ihnen bei der Entscheidung.

Wann ist bei Parodontitis eine Operation notwendig?

Eine chirurgische Parodontalbehandlung ist dann erforderlich, wenn eine nicht-operative Therapie nicht ausreicht, zum Beispiel bei:

  • Tiefen, schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen

  • Fortgeschrittenem Knochenabbau oder Gewebeverlust

  • Unvorteilhaften anatomischen Gegebenheiten

  • Ästhetischen Korrekturen oder prothetischen Vorbereitungen (z. B. bei Zahnersatz)

In unserer Praxis beraten wir Sie individuell und wägen sorgfältig ab, ob ein chirurgischer Eingriff nötig ist.

Wie häufig kommt Parodontitis vor?

Parodontitis ist kein Grund zur Scham und zählt zu den am meisten verbreiteten Erkrankungen weltweit:

  • Kinder & Jugendliche

    Bereits 90 % der 11- bis 13-Jährigen zeigen erste Anzeichen einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

  • Erwachsene ab 40

    Etwa 35 % leiden unter einer moderaten Parodontitis

  • Fortgeschrittene Fälle

    Rund 15 % aller Erwachsenen entwickeln schwere Verlaufsformen

Ist Parodontitis gefährlich?

Unbehandelt kann Parodontitis ernsthafte gesundheitliche Folgen haben:

  • Zahnverlust

    Entzündungsbedingter Knochenabbau lockert den Zahn

  • Herz-Kreislauf-Risiko

    Entzündungen können das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen

  • Wechselwirkungen mit Diabetes

    Parodontitis kann den Blutzuckerspiegel negativ beeinflussen und umgekehrt

Eine frühzeitige Behandlung schützt also nicht nur Ihre Zähne, sondern Ihre Allgemeingesundheit.

Wann ist eine Parodontalbehandlung abgeschlossen?

Die eigentliche Behandlung ist abgeschlossen, wenn die Entzündung zurückgegangen und das Zahnfleisch stabil ist. Aber: Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, daher ist eine lebenslange Nachsorge entscheidend für den Erfolg. Dazu gehören:

  • Regelmäßige Kontrollen

  • Professionelle Zahnreinigungen

  • Individuelle Mundhygiene

Nur so lässt sich ein erneutes Fortschreiten der Erkrankung verhindern.

Wo finde ich eine spezialisierte Zahnarztpraxis für Parodontologie?

Natürlich direkt hier bei uns, in der Zahnarztpraxis Lehnert in Donzdorf 😉

Das Team von Zahnarzt Lehnert legt größten Wert auf fachliche Weiterentwicklung und besucht regelmäßig Fortbildungen am renommierten zahnmedizinischen Fortbildungszentrum (ZFZ) in Stuttgart. So bleiben wir immer auf dem neuesten Stand der Forschung und Behandlungsmethoden. Unsere Patientinnen und Patienten können sich darauf verlassen, dass sie von aktueller Expertise und modernsten Therapien profitieren. Ihre Zahngesundheit ist bei uns in den besten Händen!

Drei freundlich lächelnde Mitarbeiter der Zahnarztpraxis Lehnert.
Unser Parodontologie-Team: Dragana Vasilijevic, Achim Lehnert und Yvonne Hellwig

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, beraten Sie ehrlich und individuell. Vereinbaren Sie gleich einen Termin bequem online.

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Parodontitis-Selbsttest

Nutzen Sie den offiziellen Selbsttest der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie, um erste Anzeichen schnell zu erkennen.

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